Wühlende Wildschweine wüten wieder! Neues von der Göschenstraße

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“Leider hat sich die Mühe des Gartenbauamtes gestern nicht gelohnt!” – Das berichtet die Leiterin des Reinickendorfer Sport-Amtes, Kerstin Gaebel. Wie KIEZEKATZE berichtete, hatten Wildschweine die Rasen-Spielfläche an der Göschenstraße durchpflügt und zerwühlt, wohl auf der Suche nach Abkühlung im frisch gewässerten Grün. Doch nachdem das Bezirksamt unter Einsatz des eigenen Personals mit ersten Arbeitsschritten begonnen hat, sieht es dort inzwischen wieder genauso aus wie nach dem ersten ‘Gras-Bad’ der Tiere.

Stadtjäger soll helfen – Instandsetzungsarbeiten zunächst ausgesetzt

Demnach kamen die Tiere in der Nacht zu Donnerstag erneut und “haben den Bemühungen des Gartenbauamtes getrotzt und die gleiche Stelle wieder ‘versaut’,” so Gaebel. Die Platzwarte hätten jedoch keine Stelle im Zaun ausmachen können, die als Zugang benutzt wurde: “Wir vermuten daher, dass die Rotte sich bereits auf dem Grundstück befindet und zwar in einem schwer zugängigen Dickicht am Rande der Anlage. Da es für unser Personal zu gefährlich ist, die Wildschweinfamilie aufzuspüren, habe ich die Berliner Forsten informiert, die uns einen Stadtjäger schicken werden. Das Gartenbauamt wird die Arbeiten zunächst aussetzen.”

Die ersten Arbeitsschritte zum vorigen Schaden haben den Angaben gemäß etwa 300 Euro gekostet, dazu kommen noch Pflegemaßnahmen, heißt es. “Hätten wir eine Fachfirma zur Herstellung eines trittsicheren Sportrasens beauftragt, wäre dies sicherlich wesentlich teurer geworden. Der eigentliche Schaden ist nicht in Geld zu beziffern, sondern besteht darin, dass der Platz nicht zu nutzen ist”, so Gaebel weiter.

Quelle: Bezirksamt Reinickendorf

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