Lkw fuhr gegen Brücke am Waidmannsluster Damm – Beeinträchtigungen bis in den Abend

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Nach einem Laster-Unfall an der S-Bahnbrücke ist die Feuerwehr mit vielen Einsatzkräften am Mittwochmorgen an den Waidmannsluster Damm ausgerückt. Der LKW sei aus bisher noch ungeklärter Ursache mit dem Kran, der am Heck verbaut war, unter der Brücke in Fahrtrichtung Süd hängen geblieben. Der Ladekran habe sich dabei in spitzer Form in einen Seitensteg der Brücke verkeilt. Zunächst wurde der Lasterfahrer durch den Notarzt versorgt und aus der Kabine gerettet.

Experte zur Schadenseinschätzung hinzugezogen

Weiter heißt es von der Berliner Feuerwehr: “Da der Ladekran bei seinem Einschlag unter der Brücke zahlreiche Versorgungsleitungen beschädigte, gestaltete sich die technische Bergung des Fahrzeugs schwierig. Erst unter Hinzuziehung von Experten und schwerem Gerät des technischen Dienstes der Berliner Feuerwehr, gelang es, das Verkehrshindernis zu beseitigen. Die Polizei beschlagnahmte das Unglücksfahrzeug. Nach der Beseitigung ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten durch die Feuerwehr, wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.”

Quelle: https://www.berliner-feuerwehr.de/aktuelles/einsaetze/s-bahnbruecke-in-waidmannslust-beschaedigt-3675/

Engpass im Straßenverkehr

Für den Verkehr auf den Straßen in dem Bereich bedeutete der Unfall erhebliche Beeinträchtigungen. Die Verkehrsinformationszentrale schrieb auf ihrer Website von Sperrungen zwischen Düsterhauptstraße und Artemisstraße sowie an der Kreuzung Jean-Jaurès-Straße. Auch in der Umgebung kam es schnell zu erheblichen Engpässen und damit Stau [Bitte beachten Sie auch die Sperrung der A111-Ausfahrt Waidmannsluster Damm bis Samstag, die an diesem Morgen begonnen hat > KIEZEKATZE berichtete].

S-Bahnlinien bis in den Abend beeinträchtigt

Bei der S-Bahn waren die Linien S1 und S26 zwischen Waidmannslust und Frohnau bis in den Vormittag beidseitig unterbrochen; anfangs hatte die Sperrung sogar bis Schönholz gegolten. Später wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet und die Bahnen in angepasstem Takt auf die Schiene geschickt, um die Strecke irgendwie bedienen zu können. Erst am Abend hieß es dann auf Twitter:

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