Wenn Politiker auf Kiezekatze auf Anwohnerkommentare reagieren

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Das finde ich klasse! So hatte ich mir das vorgestellt!

Andreas Rietz von Bündnis90/Die Grünen und Thorsten Karge von der SPD haben sich direkt auf Kiezekatze an der Diskussion um die Nachnutzung des Flughafens Tegel beteiligt. Es gab gerade zwei Artikel zum Thema Flughafen Tegel, bei denen Leser andere Meinungen hatten und in Kommentaren Bedenken geäußert hatten. Die Kommentare waren sachlich, offen und ehrlich. So, wie wir das auf KIEZEKATZE gewohnt sind.

Nun hat sich also auch Andreas Rietz ein Nutzerkonto auf KIEZEKATZE angelegt und sich mit Argumenten direkt an der Diskussion beteiligt, indem er auf Bedenken eingegangen ist und sein Wissen aus den Fachausschüssen und als Sprecher für Sozialraumorientierung bau- und stadtentwicklungs- politischer Sprecher eingebracht hat. Zuvor hatte bereits Thorsten Karge, der Bundestagskandidat der SPD kommentiert. Auch Stephan Schmidt von der CDU hat sich bereits in früheren Kommentaren zum Thema Grundwasser und Starkregen in Heiligensee  sowie zu anderen Themen direkt geäußert und war einer der ersten, die aktiv auf KIEZEKATZE unterwegs waren.

Manch einem mag es hier im Moment zu viel um Politik gehen und das Thema TXL mögen manche vielleicht sowieso nicht mehr hören, aber ich halte das Thema einer transparenten Lokalpolitik für viel zu wichtig, um diese Ansätze bürgernaher Politik Diskussion nicht zu fördern, wo es nur geht. Lieber ein wenig zu viel nerven, als aus Unkenntnis die falsche Partei zu wählen, oder als Politiker am Bürgerwillen vorbeizuregieren!

KIEZEKATZE funktioniert

Hier haben also zwei Dinge gut funktioniert, die ich mir mit der Plattform KIEZEKATZE immer gewünscht hatte:

  1. Die Kommentierung von Veröffentlichung durch Anwohner in sachlichem Ton mit der Äußerung von anderen Ansichten und Bedenken
  2. Die direkte Beteiligung von Fachleuten und Politikern an der Diskussion.

So kann sowohl die Meinung der Anwohner zu den Politikern gelangen als auch Missverständnisse durch Lieferung von Fakten ausgeräumt oder verständlicher gemacht werden und der Abstand zwischen Lokalpolitik und Bürger kann einfach und unkompliziert verringert werden.

Weiter so

Lassen Sie uns dies bei Themen wie dem Grundwasserproblem in Heiligensee, der Müllproblematik im ganzen Bezirk oder schulpolitischen Themen ähnlich halten und gemeinsam für mehr Verständnis und Einsicht in die Sicht der Anderen sorgen. Auch nach der Bundestagswahl!

Ganz im Sinne des Depeche Mode Songtextes: “Try walking in my shoes”. Vielen DANK!

Ihr Dietmar Zipfel
(Gründer und Betreiber von KIEZEKATZE.BERLIN)

Link zu den betreffenden Artikeln und Kommentaren

Titelbild: Das Titelbild zeigt exemplarisch die Bundestagskandidatin von Bündnis90/Die Grünen Stefanie Remlinger, die in der letzten Woche von KIEZEKATZE auch Fragen zum Thema “Gentrifizierungsängste bei Nachnutzung TXL” abbekommen hatte.

P.S.: Falls eine große Zeitung oder ein bedeutsamer Blogger dieses Phänomen und das, was hier auf KIEZEKATZE im hyperlokalen Bereich passiert auch spannend findet, stehe ich gerne zum Interview bereit oder freue mich auf eine Verlinkung des Artikels 😉

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